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Allgemein In eigener Sache

Neuperlach: Das ist München, aber anders!

Demokratie in Wohnanlagen: Was darf‘s denn sein?

Im Rahmen der derzeit laufenden Großsanierung in meiner Wohnanlage werden die Eigentümer zur Wahl aufgerufen und stimmen per Briefwahl über zwei Punkte ab.

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Abstimmung zur Versieglung der Loggia-/Balkonböden (01.06.2020) © Thomas Irlbeck

Erststimme

Auf den Loggien und Balkonen werden, falls vorhanden, die Fliesen entfernt. Bei der neuen Bodenbeschichtung der Loggien und Balkone erfolgt als oberste Schicht eine transparente Versiegelung mit Glaskügelchen. Die Glaskügelchen hemmen die Rutschgefahr und erleichtern zudem die Reinigung. Der Grundton ist RAL 7035 Lichtgrau, die Kügelchengröße beträgt 1 mm, die Farbe 33 % schwarz, 33 % grau und 33 % weiß. Je höher der Anteil der Glaskügelchen ist, desto größer ist die Rutschhemmung. Zur Auswahl stehen 30 Gramm/m² (Muster 1) sowie 50 Gramm/m² (Muster 2). Die Bauüberwachung empfiehlt Muster 2, bei dem ein Rutschhemmungswert von R9 (der 45–60 Gramm/m² erfordert) erreicht wird. Zur optimalen Entscheidungsfindung wurden vor dem Haus 52 zwei Muster aufgestellt.

Zweitstimme

Für die Farbe auf der Innenseite der Balkonbrüstung und der Wände im Bereich der Loggien bzw. Balkone kann zwischen Weiß und Hellgrau gewählt werden. Zum ganzen Artikel: Großsanierung der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Stand der Großsanierung. Wer hier genau hinsieht, erkennt die beiden zur Abstimmung stehenden Muster (01.06.2020) © Thomas Irlbeck

Aber natürlich zeige ich die Muster auch in Groß:

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Muster 1 mit weniger Kügelchen und etwas geringer Rutschemmung 01.06.2020) © Thomas Irlbeck
Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Muster 2 mit mehr Kügelchen und hörer Rutschemmung (01.06.2020) © Thomas Irlbeck

Zum ganzen Artikel: Großsanierung der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62

Alexisquartier: Schnellwachstum

Manch einer wird sich beim Besuch der Baustelle am Alexisquartier verwundert die Augen reiben. Eben war da noch ein Acker und das Kieswerk. Und jetzt ist alles so schnell gegangen. Zumindest ein Haus hat sein Gerüst bereits teilweise verloren. Die Fassade macht einen annähernd fertigen Eindruck. Doch mit dem Einzug wird es nicht ganz so schnell gehen. Die Fertigstellung dieses Wohnabschnitts 3 ist für den Februar 2021 anberaumt – und auch erst irgendwann danach wird voraussichtlich der erste Möbelwagen anrücken.

Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Weitere Bilder und noch viel mehr im Artikel Alexisquartier – der Bau!

Mensa am Schulzentrum Nord – erstmals erhält ein Neuperlacher Betonbau Denkmalschutz

Map Mensa
Der ganz besondere Grundriss der Mensa. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Mensa Schulzentrum Nord
Mensa am Schulzentrum Nord (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Letztes Jahr erhielt die Mensa am Schulzentrum Nord (Quiddestraße) Denkmalstatus. Es ist erst das zweite Neuperlacher Gebäude überhaupt, das in die Denkmalschutzliste aufgenommen wurde. Gleichzeitig ist es der erste Neuperlacher Betonbau, dem diese Ehre zuteilwurde. Was viele nicht wissen, der Bau ist kein 08/15 (so etwas haben wir in Neuperlach ohnehin nicht), sondern hat eine berühmte Vorlage. Denn die Architekten ließen sich von Berliner Philharmonie inspirieren. Eigentlich sollte die Mensa abgerissen werden. Der Denkmalschutz verhindert das nun. Jetzt ganz neu ist ein Artikel über die Mensa erschienen. Zum Artikel:  Mensa am Schulzentrum Nord – erstmals erhält ein Neuperlacher Betonbau Denkmalschutz

Farbtests: Welches Orange darf es denn sein?

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Farbtests (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Farbtests für den bevorstehenden Anstrich im Rahmen der Großsanierung meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62. Farben werden im Laufe der Jahre dunkler oder heller. Soll ein Anstrich wieder so ausfallen, wie er früher einmal war, könnte es daher eine mehr oder weniger böse Überraschung geben, selbst wenn der Neuanstrich auf der gleichen RAL-Nummer wie damals basiert. Deswegen werden üblicherweise verschiedene Tests gemacht, sodass der Auftraggeber sich den gewünschten Farbton gewissermaßen am lebenden Objekt raussuchen kann. Zum Artikel: Großsanierung meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62.

1.000-mal Hetze: Ein trauriger Rekord

1000
1.000 Dateien mit Hetze!

Zu Beweiszwecken sammle ich seit Jahren Screenshots und andere Dokumente mit Hetze eines Bürgers, der mit seiner Neuperlach-Seite keinen Erfolg hat und daher meint, mich mit Beleidigungen und Unterstellungen mundtot machen zu können. Nun ist ein trauriger Rekord erreicht: Mein Windows-Explorer zeigt mir an, ich habe genau 1.000 Beweisdateien erreicht. Inzwischen sind die 1.000 Stück bereits wieder Geschichte, es geht nun auf die 1.100 zu. Ich frage mich, warum können nicht mehrere Neuperlach-Seiten friedlich koexistieren? Warum muss hier dieser Neider einen Krieg anfangen? → Weiterlesen

In eigener Sache

Hier ist ein Beitrag verschwunden. Der Grund ist, dass es sich offenbar um eine Werbeaktion einer extrem gefährlichen Sekte gehandelt hat. Da diese immer wieder in Gestalt neuer Tarnorganisationen auftritt und hier mit einer verspielten, bunten und künstlerischen Aktion auch wohl gezielt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene angesprochen hat, war auch für mich trotz kurzer Recherche nicht erkennbar, was hier gespielt wird. Es war nicht einmal klar, dass dies überhaupt eine koordinierte Marketingaktion war. Erst ein Hinweis eines Lesers brachte mich auf die Spur.

Es ist traurig, auf welche perfide Art hier Leute geködert werden – auch in unserem Stadtteil und der unmittelbaren Umgebung. Ich distanziere mich von allen gefährlichen Sekten und vergleichbaren Organisationen!

Große Sorgen um unser Biotop im Truderinger Wald

Der Baggersee (Rothsee) ist komplett verschwunden. Der Zustand des Geländes ist bedauerlich.

Biotop Rothsee
Biotop (20.04.2018) © Thomas Irlbeck

Christopher Griebel hat sich für münchen.tv in der aktuellen Folge des „Münchner Stadtrundgangs“ dort umgeschaut und Vermutungen angestellt. Das nebenstehende Foto hier ist noch aus besseren Zeiten.

Zum Video: Kiesgrube Roth – Stadtrundgang 15.05.20209

Hier nun ein aktuelles Foto:

Biotop Rothsee
Biotop (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Weitere Fotos im Bericht: Große Sorgen um unser Biotop im Truderinger Wald

Michaeligarten: Erster Betriebstag nach Corona-Lockdown!

Michaeligarten
Michaeligarten an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Michaeligarten
Ostparksee an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Michaeligarten
Michaeligarten an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Michaeligarten
Michaeligarten an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Christi Himmelfahrt: Unser Michaeligarten im Ostpark ist ab sofort wieder in Betrieb! Bitte beachten: Es ist nur von 10 (Sa/So/Feiertag) bzw. 11 Uhr (werktags) bis 20 Uhr geöffnet. Ihr müsst euch zweimal registrieren: beim Eintreffen (eure Daten) und beim Verlassen (Uhrzeit). Eine Reservierung ist nicht notwendig. Nur ein Teil der Sitzplätze steht zur Verfügung. Wenn das Wetter nicht mitspielt, ist der Biergarten geschlossen! Zur Website des Michaeligarten

Zum ganzen Artikel: Neuperlach und das neuartige Coronavirus

Einzäunung an der ganz alten Trambahnwendeschleife

Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Detailaufnahme der „Baustelle'“ (19.05.2020) © Thomas Irlbeck

Gesehen heute (19.05.2020) an der Heinrich-Wieland-Straße – an der ganz alten Trambahnwendeschleife (Haltestelle „Neuperlach Nord“, aufgelassen 1973) vor der Abfahrt runter zur Ständlerstraße, Bereich eingezäunt offenbar für Anpflanzungen. Ich versuche noch, mehr herauszukriegen. Genug hingegen ist über die Neuperlacher Tram bekannt: Die Neuperlacher Tram

Zum ganzen Bericht, in dem es auch weitere Fotos gibt: Einzäunung an der ganz alten Trambahnwendeschleife

Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Heinrich-Wieland-Straße. Im Hintergrund ist bei genauem Blick die Einzäunung erkennbar. Hier wendete mal die Tram. Eine Brücke über die Ständlerstraße war hier vorgesehen, wurde aber nie gebaut (19.05.2020) © Thomas Irlbeck

Ratatazong, ratatazong. Weg ist der Balkon! (Update 16.05.)

Nachverdichtung OMGR
Nachverdichtung am Oskar-Maria-Graf-Ring. Zwei Wohnhäuser werden saniert und aufgestockt, ein Wohnhaus kommt als Neubau hinzu
Nachverdichtung OMGR
Nachverdichtung am Oskar-Maria-Graf-Ring
Nachverdichtung OMGR
Nachverdichtung am Oskar-Maria-Graf-Ring

Bei zwei Häusern am Oskar-Maria-Graf-Ring/Ecke Karl-Marx-Ring (der Aldi ist hier in der Nähe) werden gerade die Balkone abgefräst. Hintergrund: Beide Häuser werden saniert und um ein Geschoss aufgestockt. Auf dem ehemaligen Parkplatz entsteht ein neues Wohnhaus. Die Architektenpläne zeigen die sanierten/aufgestockten Häuser mit Balkonen, gehen wir also davon aus, dass wieder Balkone kommen.

Update: Beim Neubau ist man beim vierten von fünf Geschossen angekommen. Hierzu gibt es jetzt auch ein paar Bilder. Eines gleich mal hier:

Nachverdichtung OMGR
Hier auf dem ehemaligen Parkplatz entsteht der Neubau

Hier geht es zum Artikel, in dem nicht nur die angekündigten Fotos sind, sondern noch viel mehr: Tausche Parkplatz mit Wohnhaus – Nachverdichtung am Oskar-Maria-Graf-Ring

„Immer mehr, immer mehr, immer mehr …“

Verlängerung Ständlerstraße
Noch endet die Ständlerstraße am Karl-Marx-Ring. Später soll es mal geradeaus weiter ins Alexisquartier gehen (12.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
An der T-Kreuzung (12.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

… sang mal Herwig Mitteregger. Genau das denkt man derzeit in Neuperlach Ost. Dort, wo die Ständlerstraße seit fast einem halben Jahrhundert behelfsmäßig endet, verändert sich die Szenerie jeden Tag immer mehr. Die T-Kreuzung wird zur vollständigen Kreuzung aufgewertet, um die Ständlerstraße verlängern und das neue Alexisquartier anschließen zu können. Es entsteht Neues, aber es verschwindet auch Natur. Erst war der Hügel abgebaggert worden, nun geht es an das Eingemachte. Für alle, die hier durch wollen oder müssen, gibt es kleinere Einschränkungen. Manche Ampel steht nun auf einmal auf der (ehemaligen) Fahrbahn. Benno Steuernagel-Gniffke hat diese Veränderung festgehalten. Fotos von heute. Vielen Dank!

muenchen.de meldet dazu:

Das Baureferat führt Straßenbauarbeiten durch und baut den Kreuzungsbereich in mehreren Bauphasen um.

Vom 11. Mai bis Ende Juni 2020 verbleibt in der ersten Bauphase im Karl-Marx-Ring in Fahrtrichtung Süd eine Geradeausspur und im Stauraum zur Ständlerstraße eine Rechtsabbiegerspur. In der Ständlerstraße verbleibt in Fahrtrichtung West eine Fahrspur und in Fahrtrichtung Ost eine Linksabbieger- und eine Rechtsabbiegerspur neben der Baustelle.

Quelle: Baustelle: Karl-Marx-Ring / Ständlerstraße

Zum ausführlichen Artikel und weiteren Fotos: Verlängerung der Ständlerstraße

Von Neid zerfressen

Hanau-Hetze
Öffentlich abrufbarer Bericht auf der Seite des Neiders. Die Vorwürfe sind erfunden bzw. verdreht dargestellt, es gibt allenfalls einen winzigen wahren Kern. Quelle: Marx-Zentrum.com (Hinweis: Einen Bereich auf dem Screen habe ich verpixelt, da ich keine Fotos vom Marx-Zentrum mehr zeigen darf.)

→ Hier klicken, dann geht es direkt zu „Wollte mich mein Hausmeister vom Dach stoßen?“

Nach einer Pause von drei Monaten bin ich wieder da! Wie ihr sicher mitbekommen habt, werde ich seit Ende 2016 ständig von einem Neider attackiert. Der Hauptvorwurf war ursprünglich der Diebstahl von Fotostandpunkten, was aber absurd ist, da es ohnehin klar war, dass ich z.B. von der pep-Erweiterung und dem Bau des Alexisquartiers berichte. Doch auch hier fühlte sich der Neider beklaut. Bei allem sagt er „Das ist meins, meins, meins!“, er will offenbar Neuperlach für sich alleine haben. Bei vielen Diebstahlvorwürfen hatte ich schon am Vorabend vor Ort gesehen, dass es nun losgeht, da war also nichts „geklaut“. Als das Verhältnis zum Neider noch besser war, hat er mich sogar aufgefordert, seine Fotostandpunkte aufzusuchen, um dort eigene Fotos zu machen. Das macht es erst richtig grotesk, zumal er das nie zurückgenommen hat. Dabei übernahm der Neider selbst viele Dutzende Fotostandpunkte von mir, an denen ich zuerst war. Wenn man das Aufsuchen von Fotostandpunkten, die bereits ein anderer besucht hat, wirklich als anstößig sieht, dann muss er sich den gleichen Vorwurf gefallen lassen.

Inzwischen wird mir unter anderem aber auch rechte Hetze vorgeworfen und Hetze gegen das Marx-Zentrum. Wer meine Seiten verfolgt hat, weiß, dass ich politisch mitte-links bin und dass ich nie gehetzt habe – gegen das Marx-Zentrum schon gar nicht. Meine Berichte waren immer seriös.

Schwer psychisch krank soll ich sein, ein Autist, ein Stalker, schwul, ein Zwitterwesen, ein Denunziant, ein Dieb, ein Lügner, ein ekeliger Parasit, ein gestörter Nachbar, ein Ausländerhasser; auch Anspielungen, ich sei ein Kinderschänder und der seit Jahren gesuchte Truderinger Feuerteufel, wurden gemacht. All das kann man in den Berichten des Neiders größtenteils sogar wörtlich lesen. Mittlerweile habe ich mehr als 1.000 (!) Screenshots und ähnliche Beweismittel mit schwersten Beleidigungen, Hetze, Lügen, übler Nachrede und falschen Tatsachenbehauptungen gesammelt. Er zitiert zudem öffentlich höchst Vertrauliches aus privaten Mails, die ich ihm früher mal geschrieben hatte. Auch filmt und fotografiert der Neider mich heimlich und veröffentlicht die Fotos und Videos. Er macht mich hier zwar unkenntlich, aber nennt meinen echten Namen.

Nach einer Intrige, die Ende Dezember 2019 das Ende meiner Foto-Berichterstattung über das Marx-Zentrum bedeutete, habe ich den Rat einiger enger Freude befolgt und die Strategie „der Klügere gibt nach“ umgesetzt und meine Neuperlach-Berichterstattung weitestgehend eingestellt. Die Facebook-Seite „Neuperlach“ wurde ganz abgeschaltet, von neuperlach.org blieb nur noch ein trauriger Rest. Damit war der Neider seinen verhassten Konkurrenten los und hatte Neuperlach quasi für sich alleine. Meine Hoffnung war, dass er sich nun beruhigt. Der Preis wäre für mich hoch gewesen, ich hätte meine Seite verloren, aber mein Leben zurückgewonnen. Das wäre durchaus akzeptabel gewesen. Doch meine Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. Vielmehr steigerte er die Hetze sogar noch drastisch, obwohl ich nur noch Zuschauer war. Inzwischen stellt der Neider sogar eine Verbindung des Hanau-Attentäters zu mir her. Er schreibt (siehe auch Abbildung):

HANAU IST ÜBERALL – Auch deshalb, weil man auf die Zeichen eines psychisch auffälligen Menschen, nicht richtig reagiert hat. […]

Hier muss zu unserer Sicherheit eine Gesundheitsbehörde eingeschaltete werden.

Ich bilde mir hier nicht bedingt durch einen Verfolgungswahn fälschlicherweise ein, gemeint zu sein. Denn auf der Seite wird viermal mein echter Name „Irlbeck“ genannt.

Damit bringt die Strategie „Verzicht“ und „Nachgeben“ nichts mehr, sie ist krachend gescheitert. Es scheint keine Rolle zu spielen, wie ich mich verhalte, die Hetze steigert sich ohnehin. Daher habe ich mich umentschieden. Fotos aus dem Marx-Zentrum wird es hier aber keine mehr geben. Nun ist genug gesagt über den Neider. Jetzt geht es wieder um Neuperlach!

Update 03.05.2020: Wollte mich mein Hausmeister vom Dach stoßen?

Vom Dach springen
Lizenz: Public Domain

In einem neuen Artikel (4 Seiten lang) werden weitere Lügen verbreitet. Ich kann auf alles gar nicht eingehen, es ist viel zu viel. Und es ist fast alles gelogen.

Nur zwei Punkte:

Schon vor 13 Jahren, als Herr Irlbeck mir berichtet hat, dass es ihm psychisch sehr schlecht ging, er fast (damals) Autist geworden wäre, oder dass ihn sein Hausmeister, der ehemalige, umbringen wollte, indem er ihn vom Dach stoßen wollte, war mir klar, dass bei Herrn Irlbeck ein psychisches Problem vorliegt. Diese gesundheitlichen Sachverhalte gehören normalerweise nicht öffentlich erörtert.

Die Geschichte hat einen wahren Kern. Damals mussten bei mir im Haus wegen einer Sanierung die Flusssteine aus den Blumentrögen entfernt werden. Ein Verantwortlicher hatte dann behauptet, ich hätte die Steine einfach vom 8. Stock geworfen. Tatsächlich habe ich die Steine natürlich mit dem Lift nach unten gefahren. Nur weil er Steine auf dem Rasen gefunden hat, müssen die nicht von mir sein.

Warum sollte ich Steine runterwerfen? Das wäre ein Mordversuch!

Ich habe mir damals überlegt, den Verantwortlichen anzuzeigen. Meine Mutter war dabei, als er die Vorwürfe erhob.

Da aber so nahe Verwandte nicht als Zeugen gelten, habe ich von einer Strafanzeige abgesehen.

Dem Neider hatte ich die Geschichte tatsächlich mal erzählt. Er hat sie im besten Fall nur falsch in Erinnerung. Es war nie die Rede davon, dass jemand versucht habe, mich vom Dach zu stoßen. Es ging um Steine!

Seit 1997 werde ich von dem kranken Neider Herr Irlbeck gestalkt, verfolgt, beobachtet, denunziert und hingehängt.

Das ist schlecht möglich, ich kenne ihn erst seit 2008. (Inzwischen wurde es in 1997 korrigiert.)

Update 07./14.03.2020: Ableger mystisch.net

Es ist so weit: Mein Ableger ist gestartet: mystisch.net. Manche dürften sich fragen, was mit mir passiert sei. Ist er jetzt unter die Esoteriker gegangen? Nein, bin ich nicht. Aber nachdem ich meine Neuperlach-Lokalberichterstattung pausiert hatte, war meine Idee, eine Schiene weiterzuführen, die ich im Rahmen meiner Lokalberichterstattung gemacht habe, die aber mit Neuperlach praktisch nichts zu tun hatte: die mystischen Orte. Die bereits vorhandenen Artikel sollen hier eingepflegt werden. Update 14.03.2020: Einige wurden bereits übernommen und aufgehübscht bzw. aktualisiert. Gleichzeitig – und das ist der Clou – kommen natürlich neue Berichte. Der erste Bericht ist bereits fertig: Der letzte Kreuzweg Münchens: verfallen, nicht zugänglich – eine Schande! Bald wird noch viel, viel mehr kommen. Ich will dabei aber nicht nur Mystery-Begeisterte ansprechen, sondern auch Menschen, die mit den eigentlichen Themen und den Geschichten nichts anfangen können, aber vielleicht besondere, mystische Orte aufsuchen möchten – nicht wegen der Legenden, sondern ausschließlich wegen der Architektur, Natur und Atmosphäre. Eine ausführlicher Einleitung findet ihr auf meiner Startseite mystisch.net.

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Mensa am Schulzentrum Nord – erstmals erhält ein Neuperlacher Betonbau Denkmalschutz

Map Mensa
Der ganz besondere Grundriss der Mensa. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Mensa Schulzentrum Nord
Die Mensa des „Schulzentrum Nord“ (links, Hintergrund) hat Denkmalschutz erhalten. Das eigentliche Schulgebäude (rechts ansatzweise zu sehen) wurde nicht in die Denkmalschutzliste aufgenommen (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Die Mensa des „Schulzentrum Nord“ an der Quiddestraße steht seit April 2019 unter Denkmalschutz. Der Bau, der wenig überraschend als Mensa, aber auch als Festsaal (maximal 500 Plätze) genutzt wird, ist vom Schulgebäude abgesetzt und steht frei, trägt aber gemeinsam mit den Schulgebäude die Postadresse Quiddestraße 4.

Die Mensa ist erst das zweite Gebäude in Neuperlach überhaupt, das die Ehre des Denkmalschutzes zuteilwurde. Gleichzeitig ist es das erste Betongebäude Neuperlachs, das Denkmalschutz erlangte.

Das erste denkmalgeschützte Gebäude Neuperlachs ist die Kirche St. Monika (Artikel nicht mehr verfügbar), ein Sichtziegelbau von 1980, der unmittelbar neben dem Marx-Zentrum zu finden ist. Die Aufnahme in die Denkmalliste erfolgte um den Mai 2018 herum.

Nun also wurde in Neuperlach erstmals ein Bau der Gattung  „Brutalismus“ als denkmalwürdig auserkoren. Der Begriff basiert entgegen eines weitverbreiteten Irrtums keineswegs etymologisch auf dem Ausdruck „brutal“, sondern ist aus dem Französischen béton brut abgeleitet, was „roher Beton“ bedeutet. Ganz einfach gesagt handelt es sich um Bauten, bei denen großflächig „nackter“ Beton zu sehen ist (Sichtbeton), der also nicht verputzt oder mit Fassadenplatten verkleidet ist.

Der Bayerische Denkmalschutzatlas weiß über die Mensa Folgendes zu berichten:

Mehrzweckgebäude, zur Straße ebenerdiger und zum Schulhof zweigeschossiger Sichtbetonbau mit bewegter Dachlandschaft auf polygonalem Grundriss, hofseitig mit großzügiger Durchfensterung, Terrassen und Treppenanlage und abgesenktem Außenbereich, von Bernhard von Busse und Eberhard Schunck, 1973-75.

Der hier erwähnte unregelmäßige Grundriss wird auf den Fotos kaum sichtbar. Doch Google Maps zeigt die Form anschaulich:

Auch auf OpenStreetMap wird die Form erkennbar:

Map Schulzentrum
Map Schulzentrum Nord mit der Mensa. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

In der Vergrößerung ist es noch weit deutlicher zu sehen:

Map Mensa
Grundriss der Mensa (über alle  Geschosse). Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Kein Viereck, kein Sechseck, kein Achteck, kein … Ja, was haben wir denn hier überhaupt?

Da auch einige mehr oder weniger stärke Bögen enthalten sind, handelt es sich nicht um ein Vieleck mit einer genauer Anzahl an Ecken, sodass auch keine Anzahl angegeben werden kann. Der Dachaufbau und das teilweise freiliegende Kellergeschoss haben zudem eine eigene, wiederum stark abweichende Form.

Können Betonbauten Denkmäler sein?

Viele halten Betonbauten generell nicht für denkmalschutzwürdig. Doch längst ist der Brutalismus eine Architekturform, die weltweit eine Menge an Anhängern, auch unter Fachleuten, gefunden hat. Durch die weite Verbreitung gehört die „Betonkunst“ schon einmal deshalb zur Zeitgeschichte hinzu.

Mensa Schulzentrum Nord
Ansicht mit dem Haupteingang (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Aufnahmen von Betonbauten in die Denkmalschutzliste sind in Neuperlach ein Novum, in München ist das aber nicht neu. So wurde 2018 der Gebäudekomplex „Orpheus und Eurydike“ (1971–1973) in Schwabing unter Denkmalschutz gestellt.

Mensa: Gründe für den Denkmalschutz

Nicht nur die komplexe Form und die offenen Grundrisse werden als Grund für die Erteilung des Denkmalschutzes angegeben, auch die unveränderte marktplatzartige Gestaltung hat eine Rolle gespielt, ebenso die bewegte Dachlandschaft aus geraden und verschieden geneigten Dachflächen. Letztere würden dem Bau ein „skulpturales Erscheinungsbild“ verleihen, so die Begründung. Das Gebäude mit seiner pädagogisch motivierten Architektur kann als Zeugnis für den Wandel des Schulbaus gesehen werden.

Berliner Philharmonie
Berliner Philharmonie. Foto: © A.Savin, WikiCommons

Wer sich bei dem Bau an eine Konzerthalle erinnert fühlt, liegt gar nicht so falsch. Denn die Architekten der Mensa haben sich tatsächlich von der in den 1960er-Jahren erbaute Berliner Philharmonie inspirieren lassen (siehe Abbildung).

Mensa Schulzentrum Nord
Eingangsbereich (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Denkmalschutz kam Abriss zuvor!

Die Geschichte des Baus ist aber mit der Aufnahme in die Denkmalschutzliste nicht beendet. Im Gegenteil. Eigentlich wollte die Stadt die Mensa abreißen und neu bauen. Denn sie war schon längst zu klein geworden. Das Vorhaben wurde jetzt durch den Denkmalschutz gestoppt. Nun soll auf dem bestehenden Gelände ein neuer, zusätzlicher Bau entstehen, der als Mensa und auch als Erweiterung des Schulgebäudes dient. Die Sanierung der alten Mensa wird durch den Denkmalschutz nun weit aufwendiger, da die Fassade nicht verändert werden darf. Ausnahmen sind allenfalls in einem sehr begrenzten Umfang und nur in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege möglich. Der Erhalt der Mensa bedeutet aber auch, dass nicht noch ein weiterer Veranstaltungssaal verlorengeht. Spätestens nach dem Abriss des Kulturhaus-Provisoriums am Hanns-Seidel-Platz sind Veranstaltungssäle in Neuperlach ohnehin äußerst rar gesät, zumal der Bau des neuen Kulturzentrums am Hanns-Seidel-Platz noch in den Sternen steht.

Mensa Schulzentrum Nord
Mit etwas Abstand betrachtet (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Flyer Mensa 1992
Ein tolles zeitgeschichtliches Zeugnis: Der Flyer von 1992 macht auf eine Hip-Hop-Party in der Mensa aufmerksam (Lesereinsendung, vielen Dank!)

Quellen

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Ärgerliches/Nerviges Bilder Natur/Umwelt(schutz)

Große Sorgen um unser Biotop im Truderinger Wald

Der Baggersee (Rothsee) ist komplett verschwunden. Der Zustand des Geländes ist bedauerlich.

Christopher Griebel hat sich für münchen.tv in der aktuellen Folge des „Münchner Stadtrundgangs“ dort umgeschaut und Vermutungen angestellt.

Zum Video: Kiesgrube Roth – Stadtrundgang 15.05.20209

Hier nun aktuelle Fotos:

Biotop Rothsee
Biotop (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Biotop Rothsee
Biotop (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Das folgende Foto hier ist noch aus besseren Zeiten:

Biotop Rothsee
Biotop (20.04.2018)
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Baustellen Bilder Natur/Umwelt(schutz)

Einzäunung an der ganz alten Trambahnwendeschleife

Gesehen heute (19.05.2020) an der Heinrich-Wieland-Straße – an der ganz alten Trambahnwendeschleife (Haltestelle „Neuperlach Nord“, aufgelassen 1973) vor der Abfahrt runter zur Ständlerstraße, Bereich eingezäunt offenbar für Anpflanzungen. Ich versuche noch, mehr herauszukriegen. Genug hingegen ist über die Neuperlacher Tram bekannt: Die Neuperlacher Tram

Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 1: Heinrich-Wieland-Straße. Im Hintergrund ist bei genauem Blick die Einzäunung erkennbar. Hier wendete mal die Tram. Eine Brücke über die Ständlerstraße war hier vorgesehen, wurde aber nie gebaut (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 2 (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 3: Franz Risch – Gartenbau – Baumschulen (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 4 (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
Heinrich-Wieland-Straße Franz Risch
Bild 5 (19.05.2020) © Thomas Irlbeck
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Baustellen Bilder Skurril/Satire/Nonsens Sprache/Wortherkunft Straßenverkehr

Der große Philosoph!

Karl-Marks-Ring
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Karl Marx
Karl Marx. Lizenz: Public Domain
Karl-Marks-Ring
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Ich habe immer gedacht, unser Ring ist nach dem Philosophen Karl Marx benannt. Doch die Wahrheit ist, es ist Karl Marks, wie diese Trommel-Aufschrift eben an unserem Ring – an der T-Kreuzung mit der Ständlerstraße – beweist! An dieser Stelle wird die Ständlerstraße als reine Wohnstraße ins neue Alexisquartier verlängert.

Karl-Marks-Ring
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Karl-Marks-Ring
Buchcover bei Amazon

Update: Im Turkmenischen (Turkmenistan) schreibt sich „Karl Marx“ wirklich als „Karl Marks“. Das wäre eine Erklärung, es kann aber auch nur ein Schreibfehler sein. Wer weiß mehr?

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Architektur Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße

Hölzern!

Das ist ja mal eine Überraschung. Unser Bürohaus an der Albert-Schweitzer-Straße zeigt sein neues Kleid. Ob das jetzt so bleibt? Immerhin wurde das Gerüst abgebaut. Mir hat die alte bunte Optik viel besser gefallen Was meint ihr?

Ich lege noch zwei Archivbilder von 2013 als Vergleich bei.

Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Neue Optik (08.05.2020)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Neue Optik (08.05.2020)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Neue Optik (08.05.2020)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Archiv (15.07.2013)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Archiv (13.05.2013)

Mehr zum Projekt gibt es auf der Seite Paulus² Imobilien.

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Bilder Gesundheit/Krankheit

Neuperlach und das neuartige Coronavirus

Spielplatz an der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62

Corona Buch lesen auf der Bank verboten
Gefährliches Lesen

Der Spielplatz wurde heute, am 17.03.2020, auf behördliche Anweisung „vorübergehend“ gesperrt. Bei einigen anderen Spielplätzen hat man es aber erst einmal „vergessen“.

Corona-Spielplatz KMR 52-62
Spielplatz (17.03.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Spielplatz KMR 52-62
Spielplatz (17.03.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Spielplatz KMR 52-62
Spielplatz (17.03.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Spielplatz KMR 52-62
Spielplatz (17.03.2020) © Thomas Irlbeck

Phönix-Pflegeheim am Friedrich-Engels-Bogen

Das Heim hat am 01.04.2020 das ganze Grundstück mit einem Warnband abgesperrt. Damit soll das Personal besser vor Kontakten mit Außenstehenden geschützt werden.

Corona-Phönix-Pflegeheim
Phönix-Pflegeheim (01.04.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Phönix-Pflegeheim
Phönix-Pflegeheim (01.04.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Phönix-Pflegeheim
Phönix-Pflegeheim (01.04.2020) © Thomas Irlbeck

Sonderöffnungszeiten im pep

Corons-Sonderöffnungszeiten pep
Corons-Sonderöffnungszeiten im pep (03.04.2020)

Michaeligarten

Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten (20.04.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten (20.04.2020) © Thomas Irlbeck
Corona-Michaeligarten
Corona-Michaeligarten (20.04.2020) © Thomas Irlbeck

Mundschutz-Sharing in meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62

Mundschutz-Sharing in der Wohnanlage KMR 52–62
Mundschutz-Sharing am Spielplatz (21.04.2020) © Thomas Irlbeck
Mundschutz-Sharing in der Wohnanlage KMR 52–62
Mundschutz-Sharing am Spielplatz (21.04.2020) © Thomas Irlbeck

Corona-Bericht aus dem pep

McDonald's pep
McDonald‘s am pep: geschlossen bis voraussichtlich Ende Mai (05.05.2020) © Thomas Irlbeck
McDonald's pep
Hinweis auf die Umbauarbeiten (05.05.2020) © Thomas Irlbeck

McDonald‘s am pep hat geschlossen – bis voraussichtlich Ende Mai. Als Ausweichlokal steht der McDonald‘s in der Wabula zur Verfügung.

Gespielte Normalität

Spielplatz nach Corona wiedereröffnet
Corona: Spielplatz wiedereröffnet – Bild vom Eröffnungstag (06.05.2020) © Thomas Irlbeck

Seit dem 06.05.2020 haben in Bayern die Spielplätze wieder geöffnet. Mein Spielplatz in meiner Wohnanlage wurde natürlich auch freigegeben. In den letzten Tagen wurde er als Vorbereitung von Unkraut befreit. Bevor es Kritik hagelt: Ja, ich weiß, dieser Spielplatz ist sehr, sehr unattraktiv. Dennoch, er wird benutzt, wie wir hier sehen. Die Spielgeräte sind meines Wissens noch die originalen von 1971.

Ich freue mich aber, wenn dort Kinder spielen. Das ist erst seit wenigen Jahren wieder der Fall. Fast über Jahrzehnte wurde er nicht benutzt, da es keine Kinder mehr in der Anlage gab.

Sudermann-Zentrum

TEDi und KiK haben wieder geöffnet. Viel Spaß beim Shoppen!

Sudermann-Zentrum
Sudermann-Zentrum (08.05.2020)

Unser pep ist ins Leben zurückgekehrt!

pep
pep (11.05.2020)

Heute haben wieder fast alle Läden im pep geöffnet. Im Saturn ist wieder die gesamte Ladenfläche freigegeben. Allerdings sagte mir der Kassierer, man habe weiterhin nur von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Einige kleinere Läden sowie Restaurants haben noch geschlossen. Vor manchen Läden haben sich lange Schlangen gebildet wegen der begrenzten Zahl an Kunden, die sich gleichzeitig im Laden aufhalten dürfen. McDonald‘s hat wie berichtet bis Ende Mai wegen Umbau geschlossen. Als Ersatz steht die Filiale in der Wabula zur Verfügung. Update: Primark hat seit Freitag, den 15. Mai, wieder geöffnet.

Aktuelle Öffnungszeiten mit Stand 11.05. stehen hier zur Verfügung: pep-Öffnungszeiten

 

Michaeligarten: Geöffnet und doch geschlossen!

Michaeligarten
Ostparksee mit dem Michaeligarten (18.05.2020)
Michaeligarten
Ostparksee mit dem Michaeligarten (18.05.2020)
Michaeligarten
Zum Mitnehmen geöffnet (18.05.2020)

Ab heute (18.05.2020) darf die Außengastronomie in Bayern wieder öffnen. Doch der Michaeligarten hat weiterhin nur für Selbstabholer geöffnet. Erst an Christi Himmelfahrt sperrte der Biergarten wieder auf. Geöffnet zum Draußensitzen hatte aber bereits die Gaststätte „Zum Löwen“ im Marx-Zentrum (keine Fotos).

Michaeligarten
Der eigentliche Michaeligarten ist noch abgesperrt! (18.05.2020)
Michaeligarten
Der eigentliche Michaeligarten ist noch abgesperrt! (18.05.2020)

Michaeligarten: Erster Betriebstag nach Corona-Lockdown!

Michaeligarten
Michaeligarten an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Michaeligarten
Ostparksee an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Michaeligarten
Michaeligarten an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Michaeligarten
Michaeligarten an Christi Himmelfahrt (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Christi Himmelfahrt: Unser Michaeligarten im Ostpark ist ab sofort wieder in Betrieb! Bitte beachten: Es ist nur von 10 (Sa/So/Feiertag) bzw. 11 Uhr (werktags) bis 20 Uhr geöffnet. Ihr müsst euch zweimal registrieren: beim Eintreffen (eure Daten) und beim Verlassen (Uhrzeit). Eine Reservierung ist nicht notwendig. Nur ein Teil der Sitzplätze steht zur Verfügung. Wenn das Wetter nicht mitspielt, ist der Biergarten geschlossen! Zur Website des Michaeligarten

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Architektur Baustellen Bilder

Alexisquartier – der Bau

Alexisquartier Map
Alexisquartier: Map. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Kieswerk Piederstorfer
Kieswerk Piederstorfer (inzwischen abgerissen) am 02.04.2017 © Thomas Irlbeck

Auf dem Grundstück des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer entsteht das Alexisquartier. Namensgeber ist der Alexiweg, der wiederum nach Willibald Alexis benannt ist.

Es werden rund 1.300 Wohnungen für 3.000 zukünftige Neuperlacher gebaut. Auch zwei echte Hochhäuser werden hochgezogen. Ebenso werden Läden sowie Kindergärten kommen und auch ein Quartierspark.

Das Grundstück reicht von der Niederalmstraße im Norden bzw. der Friedrich-Creuzer-Straße im Nordosten bis zum Handwerkerhof (am Graf-Zentrum) und der Wohnanlage am Stemplingeranger im Süden. Östlich wird das Quartier vom inzwischen asphaltierten Alexisweg (und damit dem dort beginnenden Truderinger Wald) begrenzt, westlich von der vorhandenen Bebauung am Karl-Marx-Ring (Wohnanlage Karl-Marx-Ring 75-83, Merccure-Hotel, Heizwerk Perlach).

Das gesamte Alexisquartier liegt auf  Neuperlacher Grund, grenzt im Nordosten aber haarscharf an Trudering (Truderinger Grenzkolonie) an und im Osten an Waldperlach.

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (15.02.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (15.02.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Gestartet hat das Immobilienunternehmen Demos, das auf dem Gelände auch Reihenhäuser baut. Als zweites Unternehmen ist inzwischen Pandion Verde dazugekommen.

Die neuen Straßen

Siehe auch in der Karte ganz oben!

  • Franz-Heubl-Straße
  • Hans-A.-Engelhard-Straße (erster Teil der gedachten Verlängerung der Ständlerstraße)
  • Hararestraße
  • Kiewstraße
  • Veronastraße
  • Zenzl-Mühsam-Straße (zweiter Teil der gedachten Verlängerung der Ständlerstraße)

Update 17.04.2020

Fotos am Demos-Verkaufscontainer aus (Zufahrt am Mercure-Hotel).

Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck

Update 07.05.2020: Schuss und Gegenschuss

Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Im ersten Foto ist das Graf-Zentrum zu sehen, und es wird eindrucksvoll klar, wie groß das Gelände ist (06.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (06.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 29.05.2020: Schnellwachstum

Manch einer wird sich beim Besuch der Baustelle verwundert die Augen reiben. Eben war da noch ein Acker und das Kieswerk. Und jetzt ist alles so schnell gegangen. Zumindest ein Haus hat sein Gerüst bereits teilweise verloren. Die Fassade macht einen annähernd fertigen Eindruck. Doch mit dem Einzug wird es nicht ganz so schnell gehen. Die Fertigstellung dieses Wohnabschnitts 3 ist für den Februar 2021 anberaumt – und auch erst irgendwann danach wird voraussichtlich der erste Möbelwagen anrücken.

Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
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Architektur Baustellen Bilder Bildung/Erziehung Historisches

Abriss und Neubau der Grundschule am Strehleranger

Grundschule am Strehleranger
Archivfoto vom 24.03.2019
Grundschule am Strehleranger
Archivfoto vom 24.03.2019

Wieder einmal ist ein Bau verschwunden, an den viele (auch ehemalige) Neuperlacher viele Erinnerungen haben. Die Grundschule am Strehleranger 4 (benannt nach dem Pädagogen Dr. Adolf Strehler; Schülerverballhornung „Streberanger“) in Neuperlach West wurde abgerissen und wird neu gebaut. Gründe waren der schlechte Zustand des Gebäudes sowie steigende Schülerzahlen.

Es entsteht eine 6-zügige Grundschule, eine 3-zügigen
Mittelschule und ein Hauses für Kinder mit 3 Krippen- und 4 Kindergartengruppen. Der Neubau wird weit mehr Schüler aufnehmen, konkret bis zu 1.200. Bislang wurden 350 Schüler unterrichtet. Der Neubau soll zum Schuljahr 2023/2024 fertiggestellt werden.

Der Schulbetrieb geht in einer Containerstadt weiter, die auf dem Schulgrundstück aufgestellt wurde. Für die Containerstadt wurde sogar eine eigene Hausnummer Staudingerstraße 36 vergeben. We zu ahnen ist, erfolgt die Zufahrt über die Staudingerstraße.

Grundschule am Strehleranger
Bild 1 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 2 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 3 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Bild 4 (06.04.2020) © Thomas Irlbeck

Abschiedsbilder von der Schule gibt es in der Rubrik Historisches

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Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Großsanierung meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau (02.04.2020)© Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau (02.04.2020)© Thomas Irlbeck

In meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52 bis 62 findet seit dem 30 März 2020 eine Großsanierung statt, die sich in 3 Bauabschnitten über 3 Jahre (mit Pausen) hinziehen wird. Dabei werden auf der Südseite die Loggien/Balkone und andere Sichtbetonstellen instand gesetzt.

Noch eine Klarstellung, da es hier Irritationen gegeben hat: Die schwarzen, asbesthaltigen Eternitplatten bleiben!

Die Arbeiten werden voraussichtlich 3 bis 4 Monate an den Häusern 52 und 54 in Anspruch nehmen. 2021 und 2022 sind dann die übrigen Häuser dran. Am 03.03. hat bei leichtem Schneefall der Gerüstaufbau begonnen. Inzwischen ist der Gerüstaufbau beendet. Schätzungsweise geht es direkt nach Ostern nun so richtig los.

Für uns Bewohner ist das nicht so optimal. da wir wegen der Coronakrise nur aus triftigen Gründen das Haus verlassen dürfen. Lärm rechtfertigt sicherlich keinen Tagesausflug. Die Loggien und Balkone können auch nicht bzw. kaum benutzt werden. Erstens werden die Loggien und Balkone noch mit Planen zugehängt, sodass Sonne tanken unmöglich wird. Zweitens werden auch die Loggia- und Balkonböden saniert.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Bei leichtem Schneetreiben hat der Aufbau des Gerüsts begonnen! (30.03.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 30.03.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 30.03.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 02.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 02.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck

Verhüllung (Update 14.04.2020)

In den Morgenstunden begann die Verhüllung der Fassade.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 14.04.2020 © Thomas Irlbeck

19.04.2020: Häuser verhüllt!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck

21.05.2020: Farbtests

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Farbtests (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Farbtests für den bevorstehenden Anstrich. Farben werden im Laufe der Jahre dunkler oder heller. Soll ein Anstrich wieder so ausfallen, wie er früher einmal war, könnte es daher eine mehr oder weniger böse Überraschung geben, selbst wenn der Neuanstrich auf der gleichen RAL-Nummer wie damals basiert. Deswegen werden üblicherweise verschiedene Tests gemacht, sodass der Auftraggeber sich den gewünschten Farbton gewissermaßen am lebenden Objekt raussuchen kann.

Demokratie in Wohnanlagen: Was darf‘s denn sein?

Die Sanierung läuft weiter, aber nun steht eine Entscheidung an. Die Eigentümer werden zur Wahl aufgerufen und stimmen per Briefwahl über zwei Punkte ab.

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Abstimmung zur Versieglung der Loggia-/Balkonböden (01.06.2020) © Thomas Irlbeck

Erststimme

Auf den Loggien und Balkonen werden, falls vorhanden, die Fliesen entfernt. Bei der neuem Bodenbeschichtung der Loggien und Balkone erfolgt als oberste Schicht eine transparente Versiegelung mit Glaskügelchen. Die Glaskügelchen hemmen die Rutschgefahr und erleichtern zudem die Reinigung. Der Grundton ist RAL 7035 Lichtgrau, die Kügelchengröße beträgt 1 mm, die Farbe 33 % schwarz, 33 % grau und 33 % weiß. Je höher der Anteil der Glaskügelchen ist, desto größer ist die Rutschhemmung. Zur Auswahl stehen 30 Gramm/m² (Muster 1) sowie 50 Gramm/m² (Muster 2). Die Bauüberwachung empfiehlt Muster 2, bei dem ein Rutschhemmungswert von R9 (der 45–60 Gramm/m² erfordert) erreicht wird. Zur optimalen Einscheidungsfindung wurden vor dem Haus 52 zwei Muster aufgestellt.

Zweitstimme

Für die Farbe auf der Innenseite der Balkonbrüstung und der Wände im Bereich der Loggien bzw. Balkone kann zwischen Weiß und Hellgrau gewählt werden.

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Stand der Großsanierung. Wer hier genau hinsieht, erkennt die beiden zur Abstimmung stehenden Muster (01.06.2020) © Thomas Irlbeck

Aber natürlich zeige ich die Muster auch in Groß:

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Muster 1 mit weniger Kügelchen und etwas geringer Rutschemmung 01.06.2020) © Thomas Irlbeck
Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Muster 2 mit mehr Kügelchen und hörer Rutschemmung (01.06.2020) © Thomas Irlbeck
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In eigener Sache

Von Neid zerfressen

Hanau-Hetze
Öffentlich abrufbarer Bericht auf der Seite des Neiders. Die Vorwürfe sind erfunden bzw. verdreht dargestellt, es gibt allenfalls einen winzigen wahren Kern. Quelle: Marx-Zentrum.com  (Hinweis: Einen Bereich auf dem Screen habe ich verpixelt, da ich keine Fotos vom Marx-Zentrum mehr zeigen darf.)

→ Hier klicken, dann geht es direkt zu „Wollte mich mein Hausmeister vom Dach stoßen?“

Nach einer Pause von drei Monaten bin ich wieder da! Wie ihr sicher mitbekommen habt, werde ich seit Ende 2016 ständig von einem Neider attackiert. Der Hauptvorwurf war ursprünglich der Diebstahl von Fotostandpunkten, was aber absurd ist, da es ohnehin klar war, dass ich z.B. von der pep-Erweiterung und dem Bau des Alexisquartiers berichte. Doch auch hier fühlte sich der Neider beklaut. Bei allem sagt er „Das ist meins, meins, meins!“, er will offenbar Neuperlach für sich alleine haben. Bei vielen Diebstahlvorwürfen hatte ich schon am Vorabend vor Ort gesehen, dass es nun losgeht, da war also nichts „geklaut“. Als das Verhältnis zum Neider noch besser war, hat er mich sogar aufgefordert, seine Fotostandpunkte aufzusuchen, um dort eigene Fotos zu machen. Das macht es erst richtig grotesk, zumal er das nie zurückgenommen hat. Dabei übernahm der Neider selbst viele Dutzende Fotostandpunkte von mir, an denen ich zuerst war. Wenn man das Aufsuchen von Fotostandpunkten, die bereits ein anderer besucht hat, wirklich als anstößig sieht, dann muss er sich den gleichen Vorwurf gefallen lassen.

Inzwischen wird mir unter anderem aber auch rechte Hetze vorgeworfen und Hetze gegen das Marx-Zentrum. Wer meine Seiten verfolgt hat, weiß, dass ich politisch mitte-links bin und dass ich nie gehetzt habe – gegen das Marx-Zentrum schon gar nicht. Meine Berichte waren immer seriös.

Schwer psychisch krank soll ich sein, ein Autist, ein Stalker, schwul, ein Zwitterwesen, ein Denunziant, ein Dieb, ein Lügner, ein ekeliger Parasit, ein gestörter Nachbar, ein Ausländerhasser; auch Anspielungen, ich sei ein Kinderschänder und der seit Jahren gesuchte Truderinger Feuerteufel, wurden gemacht. All das kann man in den Berichten des Neiders größtenteils sogar wörtlich lesen. Mittlerweile habe ich mehr als 1.000 (!) Screenshots und ähnliche Beweismittel mit schwersten Beleidigungen, Hetze, Lügen, übler Nachrede und falschen Tatsachenbehauptungen gesammelt. Er zitiert zudem öffentlich höchst Vertrauliches aus privaten Mails, die ich ihm früher mal geschrieben hatte. Auch filmt und fotografiert der Neider mich heimlich und veröffentlicht die Fotos und Videos. Er macht mich hier zwar unkenntlich, aber nennt meinen echten Namen.

Nach einer Intrige, die Ende Dezember 2019 das Ende meiner Foto-Berichterstattung über das Marx-Zentrum bedeutete, habe ich den Rat einiger enger Freude befolgt und die Strategie „der Klügere gibt nach“ umgesetzt und meine Neuperlach-Berichterstattung weitestgehend eingestellt. Die Facebook-Seite „Neuperlach“ wurde ganz abgeschaltet, von neuperlach.org blieb nur noch ein trauriger Rest. Damit war der Neider seinen verhassten Konkurrenten los und hatte Neuperlach quasi für sich alleine. Meine Hoffnung war, dass er sich nun beruhigt. Der Preis wäre für mich hoch gewesen, ich hätte meine Seite verloren, aber mein Leben zurückgewonnen. Das wäre durchaus akzeptabel gewesen. Doch meine Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. Vielmehr steigerte er die Hetze sogar noch drastisch, obwohl ich nur noch Zuschauer war. Inzwischen stellt der Neider sogar eine Verbindung des Hanau-Attentäters zu mir her. Er schreibt (siehe auch Abbildung):

HANAU IST ÜBERALL – Auch deshalb, weil man auf die Zeichen eines psychisch auffälligen Menschen, nicht richtig reagiert hat. […]

Hier muss zu unserer Sicherheit eine Gesundheitsbehörde eingeschaltete werden.

Ich bilde mir hier nicht bedingt durch einen Verfolgungswahn fälschlicherweise ein, gemeint zu sein. Denn auf der Seite wird viermal mein echter Name „Irlbeck“ genannt.

Damit bringt die Strategie „Verzicht“ und „Nachgeben“ nichts mehr, sie ist krachend gescheitert. Es scheint keine Rolle zu spielen, wie ich mich verhalte, die Hetze steigert sich ohnehin. Daher habe ich mich umentschieden. Fotos aus dem Marx-Zentrum wird es hier aber keine mehr geben. Nun ist genug gesagt über den Neider. Jetzt geht es wieder um Neuperlach!

Update 03.05.2020: Wollte mich mein Hausmeister vom Dach stoßen?

Vom Dach springen
Lizenz: Public Domain

In einem neuen Artikel (4 Seiten lang) werden weitere Lügen verbreitet. Ich kann auf alles gar nicht eingehen, es ist viel zu viel. Und es ist fast alles gelogen.

Nur zwei Punkte:

Schon vor 13 Jahren, als Herr Irlbeck mir berichtet hat, dass es ihm psychisch sehr schlecht ging, er fast (damals) Autist geworden wäre, oder dass ihn sein Hausmeister, der ehemalige, umbringen wollte, indem er ihn vom Dach stoßen wollte, war mir klar, dass bei Herrn Irlbeck ein psychisches Problem vorliegt. Diese gesundheitlichen Sachverhalte gehören normalerweise nicht öffentlich erörtert.

Die Geschichte hat einen wahren Kern. Damals mussten bei mir im Haus wegen einer Sanierung die Flusssteine aus den Blumentrögen entfernt werden. Ein Verantwortlicher hatte dann behauptet, ich hätte die Steine einfach vom 8. Stock geworfen. Tatsächlich habe ich die Steine natürlich mit dem Lift nach unten gefahren. Nur weil er Steine auf dem Rasen gefunden hat, müssen die nicht von mir sein.

Warum sollte ich Steine runterwerfen? Das wäre ein Mordversuch!

Ich habe mir damals überlegt, den Verantwortlichen anzuzeigen. Meine Mutter war dabei, als er die Vorwürfe erhob.

Da aber so nahe Verwandte nicht als Zeugen gelten, habe ich von einer Strafanzeige abgesehen.

Dem Neider hatte ich die Geschichte tatsächlich mal erzählt. Er hat sie im besten Fall nur falsch in Erinnerung. Es war nie die Rede davon, dass jemand versucht habe, mich vom Dach zu stoßen. Es ging um Steine!

Seit 1997 werde ich von dem kranken Neider Herr Irlbeck gestalkt, verfolgt, beobachtet, denunziert und hingehängt.

Das ist schlecht möglich, ich kenne ihn erst seit 2008. (Inzwischen wurde es in 1997 korrigiert.)

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Bilder Einkaufen/Ladenzentren Historisches Kultur und Bräuche

Eli’s: Neue Pizzeria bei uns im Marx-Zentrum!

Pizzeria
Symbolfoto

Originalfotos unter Androhung gerichtlicher Schritte gelöscht!

Diese Räume sind für mich etwas Besonderes. Denn 1976 eröffnete hier im Peschelanger 11 (Ärztehaus) Neuperlachs erstes Theater, das legendäre TiK (Theater in der Kreide)! Natürlich habe ich dort – als kleiner Bub – auch Theaterstücke gesehen. Nach dem Ende des TiK waren hier vor allem nichtöffentliche Lokale und Clubs ansässig. Es hatten also nur Mitglieder Zutritt.

Längst Geschichte, aber nie vergessen: das legendäre TiK (Theater in der Kreide)

Wir Eigentümer der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 wurden als Nachbarn über die Nutzungsänderung der Räume informiert. Dabei war es in unserer Eigentümerversammlung zu einer grotesken Szene gekommen. Eine Dame erhob sich und hielt ein Plädoyer gegen die Änderung. Sie befürchtete, dass sich in einem Mitgliederlokal Salafisten versammeln, die wer weiß was planen könnten. Ich unterbrach sie und wies darauf hin, dass das Gegenteil der Fall sei. Das Lokal werde nicht zu einem Mitgliedertreff, sondern werde vielmehr für die Allgemeinheit geöffnet. Es gäbe also mehr öffentliche Kontrolle, nicht weniger. Der Irrtum konnte dann aufgeklärt werden, die Dame hatte sich verlesen. Konsequenterweise haben wir dann auf einen Einspruch verzichtet und die Änderung konnte in Kraft treten.

Mit der Pizzeria haben wir im Marx-Zentrum erstmals drei Speiselokale – ein Novum.

Das Eli’s hat Di–Do von 18 Uhr bis 4 Uhr geöffnet, Fr–So von 18 Uhr bis 5 Uhr. Montag ist Ruhetag. Die Angaben sind in dem Flyer zu finden, den ich gestern im Briefkasten fand. Die großzügigen Öffnungszeiten bringen ein bisschen Großstadtflair in unsere verschlafene Stadt. Das Lokal hat seit dem 26. Oktober geöffnet.

Zum Angebot: Eine Pizza Margherita kostet 5,50 Euro, eine Pizza Tonno 7,50 Euro.

Ziemlich einmalig dürfte sein, dass Polizeibeamte, Sanitäter, Spitalpersonal sowie die Feuerwehr 20 Prozent Rabatt erhalten.

Wir wünschen dem Betreiber viel Erfolg!

Udpate: Da das Döner-Lokal geschlossen wurde, sind es nun nur noch zwei Restaurants.

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Quidde-Zentrum: 4 Monate und nichts passiert! (Update: Jetzt fast 1 Jahr!)

Quidde-Zentrum
Bild 1: Erst Ladenzentrum, dann der „Neuperlasch Zoo“ (Kunsttreff) (17.10.2019) © Thomas Irlbeck
Update: Inzwischen ist es fast ein ganzes Jahr her!

Am 19.06.2019 wurden alle Zugänge zum Quidde-Zentrum gesperrt. Das mit dem Abriss solle nun sehr schnell gehen, hieß es. Und wieder einmal gewinne ich den Eindruck, dass hier übereilt gehandelt wurde. War es wirklich notwendig, dass man die Künstler und sozialen Einrichtungen schon jetzt rausgeworfen hat? Klar, die Räume sind marode – ohne funktionierende Heizung und teilweise mit Wasserschäden. Aber den Durchgang hätte man beibehalten können. Das Neuperlacher Fußwegsystem und eine wichtige West-Ost-Verbindung sind nun faktisch unterbrochen, auch wenn es eine Umleitung (Bild 6) gibt (die aber nicht jeder kennt und die nicht ausgeschildert ist) und die Brücke (Bild 5) über die Quiddestraße weiterhin prinzipiell benutzbar ist. Für Radler bedeutet es aber, auf der Umleitungsstrecke eine schmale Rampe zu befahren, was für viele Absteigen bedeutet. Möglich ist natürlich, dass sich inzwischen schon Teile der Decke selbstständig machen und es zu gefährlich wäre, was aber Spekulation sind und zumindest durch meine Beobachtung nicht gedeckt ist. Wenn es wirklich so wäre, könnte man hier sicherlich eine etwaige Gefahrenstelle durch Sicherungsmaßnahmen entschärfen.

Aber ich frage: Wie lange soll dieser unhaltbare Zustand noch anhalten?

Bereits 2011 (!) schloss der letzte Lebensmittelmarkt im Quidde-Zentrum und auch die Stadtbibliothek. Seitdem ist das Quidde-Zentrum vor allem eins: Eine Ruine ohne die früher bestandene Nahversorgungsfunktion.

Geplanter Neubau

Geplant sind ein neues Ladenzentrum, aber auch Wohnungen. Ziel ist also auch eine Nachverdichtung, die vor allem durch Nutzung des bisherigen Parkplatzes erfolgen soll. Dabei sollen ein achtgeschossiges Zeilenhauses und ein sechsgeschossiges Punkthaus realisiert werden. Pläne und Computergrafiken wurden offenbar noch keine veröffentlicht. Eine Baugenehmigung soll noch nicht erteilt worden sein. Bei einer Informationsveranstaltung für Anlieger („WSB-Mieterfest“) am 13.09.2019 gab es Kritik, berichtete die Süddeutsche Zeitung. Die Mieter fühlten sich nicht gut informiert, ihre Sorgen nicht ausreichend ernst genommen. Anstelle einer Computergrafik soll der neue Bau nur als eine mit einem schwarzen Filzstift angefertigte Zeichnung präsentiert worden sein.

Quidde-Zentrum
Bild 2 (17.10.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Bild 3 (17.10.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Bild 4 (17.10.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Bild 5 (17.10.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Map unterbrochen
Bild 6: Umleitungsempfehlung für das Neuperlacher Fußwegsystem. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
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Bilder Brennpunkte/Kriminell

Vermisstenfall Maria und Tatiana Gertsuski (Update 18.01.2020)

Maria Gertsuski
Vermisst: Maria Gertsuski (41) …

Am 13.07.2019 verschwanden die 41-jährige Maria Gertsuski und ihre 16 Jahre alte Tochter Tatiana. Beide sind russische Staatsbürgerinnen. Mutter und Tochter sollen ihre Wohnung in der Ottobrunner Straße in Ramersdorf gegen 14 Uhr verlassen habe, um das Neuperlacher Einkaufszentrum pep aufzusuchen. Im pep kamen sie aber offenbar nie an. Seither gelten sie als vermisst.

Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der „neue“ Ehemann Roman H. (44) von Maria Gertsuski (die beiden sind seit einem Jahr verheiratet) seine Frau im Affekt getötet hat. Um die Tat zu vertuschen und die einzige Zeugin zu beseitigen, soll der Tatverdächtige seine Stieftochter ermordet haben.

Polizei sucht Zeugen! Siehe im Bericht weiter unten

Tatiana Gertsuski
… und ihre Tochter Tatiana (16)

Roman H., ein Deutsch-Russe aus St. Petersburg, hat die beiden als vermisst gemeldet und sich dann bei der Befragung in Widersprüche verwickelt. Seitdem verweigert er die Aussage und sitzt nach seiner Festnahme am 21.07.2019 in Untersuchungshaft.

Roman H.
Tatverdächtiger Roman H. (44)

Die Ermittler glauben, dass der Tatverdächtige die Leichen im Truderinger Wald versteckt hat. Der Wald befindet sich rund zehn Autominuten von der Wohnung entfernt. Laut Zeitungsberichten (von der Polizei nicht bestätigt) sollen ein oder mehrere Zeugen dort eines der beiden Autos der Familie oder/und den Täter gesehen haben, was möglicherweise einer der Gründe dafür ist, warum die Ermittler sich auf dieses Gebiet konzentriert haben und immer noch konzentrieren. Auch soll die Familie einen Zweitwohnsitz in der Nähe des Truderinger Waldes besitzen.

Schmutzfangmatte mit Blutspuren
Schmutzfangmatte mit Blutspuren. Auch wenn sie hier auf einem Weg gezeigt wird, wurde sie im Dickicht in der Nähe des Weges gefunden

Der Wald wurde bereits mehrfach von einem Großaufgebot an Einsatzkräften der Polizei durchkämmt, die Großteile des Gebietes Schulter an Schulter unter Einsatz von Stangen und Schaufeln  durchkämmt haben. Auch Leichensuchhunde sowie Hubschrauber mit Wärmebildkameras kamen zum Einsatz. Doch die Leichen wurden bis jetzt nicht gefunden.

Biotop/Rothsee
Truderinger Wald. Hier der Baggersee mit Biotop (Rothsee). Die Polizei nimmt an, dass die beiden Leichen hier im Wald liegen (09.08.2019) © Thomas Irlbeck

Inzwischen hat die Polizei im Truderinger Wald eine Schmutzfangmatte und einen Teppich gefunden, die aus der Wohnung der Familie stammen, wie auf einer Pressekonferenz der Polizei am 13.08.2019 mitgeteilt wurde. Auf diesen Gegenständen wurden Blutspuren gefundenen. Ein DNA-Test ergab, es ist Blut von den beiden Vermissten. Damit gibt es praktisch keine Hoffnung mehr, dass die beiden Frauen noch leben.

Die Schmutzfangmatte wurde von der Polizei gezeigt, der Teppich wird aus ermittlungstaktischen Gründen unter Verschluss gehalten.

Die Polizei sucht weiter nach Zeugen. Speziell Spaziergänger sind gefragt, die Verdächtiges im Truderinger Wald beobachtet haben.

Zeugenaufruf der Polizei

Pkw der Vermissten
Pkw der Vermissten, ein Hyundai i30

Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, sich mit Hinweisen in dem Fall an die Polizei zu wenden. Sollten Sie in dem genannten Suchgebiet verdächtige Wahrnehmungen machen, verständigen Sie bitte umgehend eine Polizeidienststelle.

Zeugenaufruf:

Pkw des Tatverdächtigen
Pkw des Tatverdächtigen, ein VW Tiguan

Wir bitten Personen, die ab Freitag, 12.07. Beobachtungen, insbesondere im Bereich der Ottobrunner Straße 31 und im sogenannten Truderinger Forst nördlich der Putzbrunner Straße, gemacht haben, sich umgehend mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Quelle: Polizeipräsidium München

Mögliches Motiv des Ehemanns (Update 20.08.2019)

Pkw des Tatverdächtigen
RAUFPkw des Tatverdächtigen, weitere Ansicht

Wie die tz berichtet, die sich auf einen Bericht in der „Bild“ beruft, gibt es ein mögliches Motiv des Ehemanns. So sei Maria Gertsuski finanziell gut gestellt gewesen, daher könnte das Motiv hier Habgier lauten. Ferner wird berichtet, dass auch in der Wohnung Blutspuren entdeckt worden seien. Die Leichen wurden immer noch nicht gefunden.

Suche nach Leichen soll in Kürze fortgesetzt werden (Update 21.08.2019)

Der Focus spekuliert unter Berufung auf eine enge Freundin der Familie, es soll eine Trennung des Ehepaars im Raum gestanden haben, was ein mögliches Motiv des Tatverdächtigen gewesen sein könnte. Ferner berichtet das Blatt, dass die Suche nach den Leichen in Kürze fortgesetzt werden soll. Weitere Angaben dazu gibt es nicht.

Kein wirklich neuer Stand – aber ein Zeitungsbericht (Update 18.09.2019)

In der tz erzählen zwei Freundinnen von Maria über ihren Schmerz. Im Bericht heißt es auch, Roman H. habe die Freundinnen einen Tag nach dem Verschwinden von Maria angerufen und sie gefragt, ob sie wüssten, wo Maria sei.

Rätsel um Marias Profilbild (Update 19.09.2019)

Wie die tz berichtet, die sich auf die „Bild“ bezieht, wurden kürzlich die Messengerdienste WhatsApp und Viber der beiden Frauen reaktiviert. Marias Profilbild ist seit dem 14. August verschwunden, der Grund hierfür ist unbekannt. Wie die Bild (der Artikel ist per Bezahlschranke abgesichert) weiter schreibt, haben die Ermittler offenbar die SIM-Karten von Mutter und Tochter klonen lassen . Hierfür ist ein richterlicher Beschluss notwendig. Auf diese Weise können Nachrichten, die nach dem Ausschalten des Handys nicht mehr zugestellt werden konnten, in besonderen Fällen doch noch zugestellt und sichtbar gemacht werden.

Mutter und Tochter seit über drei Monaten verschwunden – Verdächtiger will Schweigen nicht brechen (Update 25.10.2919)

Ein aktueller Bericht in der tz, aber das Neue besteht darin, dass es nichts Neues gibt. Der Tatverdächtige will weiter schweigen, die Leichen wurden noch nicht gefunden.

Ermittlergruppe verkleinert (Update 28.10.2019)

Hallo berichtet, dass sich der Tatverdacht gegen den Ehemann erhärtet hat. Konkretisiert wird es nicht, zumal der dringende Tatverdacht bereits seit August besteht. Die Ermittlergruppe „Duo“ wurde von 20 auf 7 Mitglieder reduziert. Die Leichen wurden noch nicht gefunden.

Ermittlungsarbeiten abgeschlossen – Anklage gegen Roman H. im Februar (Update 18.01.2020)

Wie der Focus berichtet, wurden die Leichen immer noch nicht gefunden, die Suche danach eingestellt. Gegen Roman H. soll Ende Februar Anklage erhoben werden. Der Tatverdächtige könnte sich mit einem einzigen Wort verraten haben, berichtet das Blatt.

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Allianz-Versicherung verlässt Neuperlach – Gebäude sollen abgerissen werden

Allianz
Bild 1: Der Neubau (13.08.2019) © Thomas Irlbeck

Die Allianz-Versicherung verlässt Neuperlach. Das Unternehmen wird den bis Ende 2020 laufenden Mietvertrag für das Bürogebäude an der Fritz-Schäffer-Straße 9 nicht verlängern. Die Mitarbeiter werden in die Allianz-Zentrale in Unterföhring umziehen. Die Gebäude sollen abgerissen werden. Das berichtet die tz.

Meine Mutter hat dort viele Jahre gearbeitet, daher habe ich einen Bezug zu dem Bau. Anfangs hieß der Konzern noch „Vereinte Versicherung“. Am 1. Mai 1995 wurde das Unternehmen an die Allianz Aktiengesellschaft (heute Allianz SE) verkauft. Am 8. November 2002 ging die Marke „Vereinte Versicherung“ schließlich in der Allianz auf.

Die Gebäude sind noch nicht alt. Anfangs gab es nur den Hauptbau (April 1982 eröffnet laut Dokument „Städtebauliche Entwicklung des neuen Stadtteils Neuperlach in München“, Sigrid Bretzel, München, 2009), der weiße, futuristisch anmutende Bau (weiße Fassade) kam später hinzu (April 1996 eröffnet laut gleicher Quelle).

Der bisherige Eigentümer hat die Gebäude verkauft. Der neue Eigentümer will neue Bürogebäude errichten. Der Grund ist, dass die bisherigen Gebäude zu wenig Büroflächen in Relation zur Grundstücksgröße bieten.

Das geht Richtung Wegwerfarchitektur. Unser Neuperlach wird mir bald fremd!

Der Bebauungsplan lässt nur Gewerbe zu. Dennoch könnte auch einer vorhabenbezogenen Änderung des Bebauungsplans ein Mix aus Wohnen und Arbeiten entstehen.

Dazu ein Alternativvorschlag: Ich könnte mir vorstellen, den Neubau zu erhalten und die Büroflächen neu zu vermieten. Dem Altbau würde ich ersetzen durch einen echten Hochpunkt, das heißt mehrere Häuser, von denen mindestens die Hochhausgrenze sprengt. Dabei würde ich das Design des Neubaus weiterführen. Das Hochhaus könnte dann als Wohnhaus fungieren oder gemischt für Wohnen/Gewerbe.

Update: Ein Leser berichtet, es werde nur der Altbau abgerissen. Bestätigt ist das derzeit noch nicht.

Allianz
Bild 2 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 3: Neubau (links) und Altbau. Der Weg führt hier zum LAO/Plett-Zentrum (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 4: Eingangsbereich Altbau mit dem Brunnen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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AllianzBild 5: Neubau von der Fritz-Schäffer-Straße aus gesehen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 6 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 7 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 8 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 9 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 10: An der Kreuzung Fritz-Schäffer-Straße/Thomas-Dehler-Straße/Albert-Schweitzer-Staße aus gesehen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 11: Von der Fußgängerbrücke aus gesehen, die das LAO/Plett-Zentrum mit der Allianz verbindet (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 12: Der Altbau von der Ständlerstraße aus gesehen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Genieße Dein Leben – In Neuperlach Süd entsteht Wohnensemble Enjoy

Enjoy
Bild 1: Werbetafel für das Bauprojekt am Verkaufsbüro (04.08.2019) © Thomas Irlbeck

Die Isaria AG baut am Gustav-Heinemann-Ring 133/135 in Neuperlach Süd als Ersatz für ein altes Büro- und Geschäftshaus einen mehrgliedrigen Wohnbau mit 80 Eigentumswohnungen. Das Projekt firmiert unter dem Namen Enjoy. Im Erdgeschoss sind außerdem drei Läden vorgesehen. Der Vertriebsstart ist bereits erfolgt, Ende 2021 soll die Fertigstellung erfolgen.

Lage

Der Bau liegt fast unmittelbar gegenüber dem U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd. Das alte Gebäude steht momentan noch (Bilder 2 bis 11) und ist bereits für den bevorstehenden Abriss abgesperrt.

Bestandsbau

Der Bau, welcher der P&P-Gruppe Bayern GmbH gehörte, wurde 1988 errichtet. Die 4 Obergeschosse waren zur Büronutzung (4.029,73 m²) vorgesehen. Im Erdgeschoss waren früher bzw. zuletzt das China-Restaurant „Chi Wan“, ein Café Ratschiller’s, eine Stadtsparkasse, die „Munich International School of Arts“ und eine Änderungsschneiderei ansässig.

Architektur einmal anders! Verspielt, frech, schräg!

Der neue Bau weicht erfreulicherweise von den üblichen Einheitsbauten ab. Die Grundrisse der beiden Hauptbauten basieren nicht etwa auf Rechtecken, sondern auf verschiedenen, nicht regelmäßigen Pentagonen. Die Balkone haben unterschiedliche und interessante Formen. Sie sind entweder quadratisch, rechteckig, spitz zulaufend, gedreht oder haben andere, unsymmetrische Formen. Jeder Balkon scheint einzigartig zu sein, einige Balkone zeigen in die verschiedensten Richtungen und erwecken den Eindruck, gewagt weit rauszustehen. Dieses gewollte Chaos ist ein Blickfang und harmoniert damit mit den ebenso unkonventionellen Grundrissen. Auch Loggias sind laut Beschreibung vorgesehen, die ich hier jedoch wegen ihrer Anordnung außerhalb des normalen Gebäudeumrisses eher als Erker bezeichnen würde. In den Erdgeschoss-Wohnungen sind Terrassen vorgesehen. Die Farbgebung (grün) ist ebenso ungewöhnlich.

Geschosszahl

Die Geschosszahl liegt bei 8 (der schmalere Gebäudeteil) bzw. 7 (der breitere Gebäudeteil). Die beiden Hauptbauten sind mit einem schwebenden Zweigeschossser verbunden. Der nordwestliche Teil schließt mit einem Zweigeschosser ab – der, damit keine Langweile aufkommt, als unregelmäßiges Oktagon ausgeführt ist –, der an dem Siebengeschosser klebt.

Die Wohnungen weisen 2 bis 4 Zimmer auf. Dazu kommen private Dachgärten und Dachterrassen.

Damit verabschiedet man sich in Neuperlach Süd wohl immer mehr von der alten Regel, maximal 6 Geschosse zu bauen. Hier werden es immerhin wie erwähnt auch 7 bzw. 8 Geschosse – wie punktuell am Gewofag-Bau. Der Mut, ein paar wirkliche Hochpunkte zu setzen, fehlt jedoch. Das mag an den Bebauungsplänen liegen, die mehr nicht zulassen. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Stadt die Bebauungspläne generell ändert, da dies aufwendig ist und man nicht beliebig Ressourcen hat. Aber es ist möglich, Bebauungspläne vorhabenbezogen zu ändern.

Ein paar Meter weiter entsteht ja z.B. mit dem Boardinghouse ein immerhin 17-geschossiges Hochhaus, wozu ebenfalls ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden musste.

Preise

Die Preise sind die in München mittlerweile üblichen, es geht bei 4-Zimmer-Wohnungen –zumindest den mit besonders großer Fläche – jetzt auch in Neuperlach schon offenbar unaufhaltsam Richtung 1 Million.

Preisbeispiele

  • 4 Zimmer, EG, SW-Terrasse zum Innenhof, 85,6 m², 649.900,00 €
  • 4 Zimmer, 6. Stockwerk, Loggia & Balkon, Alpenblick, 106,2 m², 899.900,00 €
  • 2 Zimmer, 7. Stockwerk, Loggia, 57,6 m², 469.900,00 €
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Bild 2 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 3 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 4 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 5 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 6 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 6 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 8 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild9X (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 10 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 11 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Waldtrudering: Auf einem Waldgrundstück müssen sämtliche Eschen gefällt werden!

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 1 (04.07.2019): Die heimlichen Stars sind die auf den ALB abgerichteten Spürhunde. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße – Map
Bild 2: In dem Waldgebiet müssen alle Eschen gefällt werden. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Auf dem Waldgrundstück an der Jagdhornstraße, Ecke Otto-Lederer-Weg, in Waldtrudering müssen sämtliche Eschen gefällt werden (das berichtet die Süddeutsche Zeitung). Das bedeutet, dass fast alle Bäume der Säge zum Opfer fallen. Nur rund 5 % der Bäume sind anderen Baumarten zuzurechnen, sie versucht man zu erhalten. Grund dafür ist das Eschentriebsterben, das durch den Pilz Falsches Weißes Stengelbecherchen (Hymenoscyphus pseudoalbidus) ausgelöst wird. Dieser Pilz breitet sich über den Blattstiel in die Zweige und weiter in den Stamm aus. Als Folge kommt die Wasserversorgung des Baumes zum Erliegen, und der Baum stirbt ab.

Schlimmer: Die Bäume werden dann von einem zweiten Pilz befallen, der eine selektive Weißfäule hervorruft und die Wurzeln zerstört. Der Baum ist schließlich derart instabil, dass er zur enormen Gefahr wird. Nicht nur Äste können sich selbstständig machen, die Bäume können auch umstürzen, vor allem, wenn ein Sturm aufkommt. Die Eschen auf dem Grundstück sind bereits schwer geschädigt oder gar abgestorben. Sie sind nicht mehr zu retten.

Das Aus für die Eschen

Laut Aussage des Försters haben die hiesigen Eschen keine Abwehrstoffe gegen den eingeschleppten Pilz. Es könnte hunderte, gar tausende  Jahre dauern, bis neuen Eschenpopulationen natürliche Resistenzen dagegen aufgebaut hätten. Daher gingen viele Experten davon aus, dass der komplette alte Bestand an Eschen in wenigen Jahren Geschichte ist.

Andere Baumarten seien nicht von diesem Pilz betroffen. Entsprechend würden Eschenwälder durch andere Arten ersetzt – durch den Menschen oder auch auf natürlichem Weg.

Das Gebiet liegt auch noch in der ALB-Quarantänezone

Jetzt kommt es noch dicker: Das Grundstück liegt zudem größtenteils in der Quarantänezone des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB). Daher muss das Holz durch Spürhunde (siehe Bild 1), die speziell auf den ALB trainiert sind, untersucht werden. Befallenes Holz wird kleingehäckselt und zusätzlich verbrannt, um möglichst sämtliche Individuen des Laubholzbockkäfers zu vernichten.

Spürhunde die heimlichen Stars

Die Hunde sind die heimlichen Stars. Ohne ihren Geruchssinn und ihre Lernfähigkeit hätte sich der Asiatischen Laubholzbockkäfers wahrscheinlich bereits viel weiter ausgebreitet.

Das Waldgebiet ist übrigens Landschaftsschutzgebiet. Damit ist keine Bebauung möglich. Das sage ich explizit, um Gerüchten oder Verschwörungstheorien, hier könnte irgendetwas getrickst worden sein, um Bauland zu generieren, vorzugreifen. Für die gefällten Bäume wird es Ersatzbepflanzungen geben, für die 3 Jahre Zeit besteht.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 3 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 4 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 5 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 6 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 7 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 8 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 9 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 08.07.2019

Häckseln von Holz vor Ort, bei dem der Verdacht besteht, es ist vom ALB befallen. Nach dem Häckseln geht der Holzabfall in die Verbrennungsanlage.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 10 (08.07.2019) © Thomas Irlbeck
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 11 (08.07.2019) © Thomas Irlbeck
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 12 (08.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 10.07.2019

Viel steht hier nicht mehr.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 13 (10.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
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Neues von der Zaunposse

Illegales Tor KMR 52-62
Bild 1: Tor nach erneutem Umbau (29.06.2019) © Thomas Irlbeck

Neuperlach – das ist der Stadtteil der offenen Wege. „Es ist die Art des Städtebaus aus den 60er und 70er Jahren, dass die Hochhäuser fließend in der Landschaft liegen“, erklärte 2009 Michael Hardi vom städtischen Planungsreferat. Man soll sich also frei im Stadtteil bewegen können – auf vielen untereinander vernetzten Wegen. Dies ist sogar in den Bebauungsplänen rechtlich verbindlich festgeschrieben. Bewohnern unserer Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 war aber vor allem der nächtliche Lärm von Kneipenbesuchern zu viel. Schließlich errichtete man 2007 einen Zaun mit abschließbarem Tor. Der Nordweg wurde zur Sackgasse, die Bewohner mit Schlafzimmer gen Norden hatten fortan mehr Ruhe. Das hatte aber auch zur Folge, dass die Wege für Bewohner aus anderen Wohnanlagen länger wurden. Die rechtswidrige Einfriedung landete schließlich vor Gericht. Die Stadt befürchtete einen Präzedenzfall, weitere Wohnanlagen könnten folgen und es gäbe keinen Stadtteil der offenen Wege mehr.

Vor Gericht fand man schließlich einen Kompromiss: Der Zaun darf bleiben, aber das Tor muss von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein. Das ist natürlich sehr wenig, zumal die Läden im Marx-Zentrum teilweise bis 20 Uhr öffnen.

Damit das Tor nicht zufallen konnte (was bedeutete, dass man einen Schlüssel brauchte, um es zu öffnen), baute es der Hausmeister um. Nun sollte um 8 Uhr früh der Schließkolben per Schlüssel raus- und erst um 18 Uhr wieder reingeschoben werden. Im herausgeschobenen Zustand konnte die Tür nicht im Schloss einrasten. Bis letzte Woche klappte das nie hundertprozentig. Gerade neu eingezogene Bewohner kennen die Regelung nicht oder es wird nachlässig gehandelt. Immer wieder liefen Bewohner aus anderen Wohnanlagen untertags in die Sackgasse (ob das Tor auf ist, kann man vom Eingang aus nicht sehen) und fluchten, da sie den Weg umsonst gemacht hatten.

Update 2019: Erneuter Torumbau

Letzte Woche wurde das Schloss abermals umgebaut. Jetzt gibt es Türgriffe statt Türknäufen auf beiden Seiten (Bild 3 zeigt die ursprüngliche Variante), sodass man ein zugefallenes Tor wieder ohne Schlüssel öffnen kann. Vielleicht wird es nun besser. Der Haken ist aber: Wenn einer unserer Bewohner das Tor tagsüber nicht zufallen lässt, sondern bewusst abschließt, braucht man dennoch wieder einen Schlüssel, um es zu öffnen. Das Tor ist also weiterhin nur mit gewisser Unschärfe auf.

Illegales Tor KMR 52-62
Bild 2: Tor nach erneutem Umbau, andere Seite (29.06.2019) © Thomas Irlbeck
Illegales Tor KMR 52-62
Bild 3: Tor noch mit Türknäufen (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck

Quelle: Neuperlach: Umstrittener Zaun darf doch bleiben (Artikel aus dem Münchner Merkur von 2009)

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Der alte Bahnhof Moosach bei Grafing – Eine fast vergessene Bahnstrecke

Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Altes Bahnhofsgebäude, ein paar Meter Schienen, abgestellter Waggon (17.06.2019) © Thomas Irlbeck

Es ist ein schöner Ausflugstipp für Radler – nicht nur von Neuperlach aus. Über den Panoramaweg Isar-Inn ist es gar nicht so weit – und man fährt fast vollständig ohne störenden Autoverkehr! Dazu später mehr.

Es geht nach Moosach bei Grafing (Glonn ist dort in der Nähe). Von 1894 bis 1971 hatte man dort Zuganschluss. Es verkehrte die Nebenbahn Glonn–Grafing.

Wikipedia sagt:

Die Bahnstrecke Grafing–Glonn ist eine ehemalige 10,6 Kilometer lange Nebenbahn von Grafing Bahnhof nach Glonn im Landkreis Ebersberg. Sie zweigte als Stichbahn am Grafinger Bahnhof von der Bahnstrecke München–Rosenheim ab. Die Bahnstrecke wurde am 26. Mai 1894 als Lokalbahn eröffnet und am 23. Mai 1971 stillgelegt.

Quelle: Bahnstrecke Grafing–Glonn

Obwohl die Stilllegung schon lange her ist (1970 Personenverkehr, 1971 Güterbahnverkehr) gibt es noch einiges zu sehen.

In Moosach wurde das alte Bahnhofsgebäude erhalten sowie ein paar Meter Schienen, auf denen ein Waggon steht. Das Bahnhofsgebäude ist denkmalgeschützt. Hiervon ein paar weitere Fotos.

Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Waggon (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Waggon (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bahnhofsgebäude (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Waggon (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bahnhofsgebäude (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bahnhofsgebäude (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bahnhofsgebäude (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Moosach mit dem alten Bahnhof. Das hier ist schon fast ein Suchbild (17.06.2019) © Thomas Irlbeck

Anfahrt mit dem Rad

Beginn Panoramaweg Isar-Inn
Panoramaweg Isar-Inn (17.06.2019) © Thomas Irlbeck

Der Panoramaweg Isar-Inn beginnt offiziell am Ende der Truderinger Grenzkolonie am Eck Schwedensteinstraße/Schrammingerweg (Bild 10). Der Weg ist gut ausgeschildert, man folgt den Wegweisern zum Steinsee (am Anfang ist noch „Solalinden“ bzw. schlicht „Isar-Inn“ ausgeschildert, später wird dann auch der „Steinsee“ namentlich erwähnt, sodass man wenig falsch machen kann). Es geht nur über Sand- und Feldwege sowie einige geteerte Nebenstraßen, auf denen es keinen oder nur wenig Autoverkehr gibt. An Ampeln kommt man auch nicht vorbei. Die Strecke ist mit fast jedem Rad gut befahrbar, man braucht kein Mountainbike. Nur ein Rennrad ist weniger geeignet.

Wer von Neuperlach startet und noch weniger Autoverkehr will, der kann auch vom Graf-Zentrum oder Alexisweg aus über die ehemalige Kiesgrube Roth fahren (am Biotop vorbei) und kommt dann in Solalinden auf den Panoramaweg Isar-Inn.

Am Steinsee fährt man die steile, geteerte Haupstraße hinunter und biegt am Ende (in der Karte mit „M“ gekennzeichnet) nach links Richtung Moosach ab. Nun ist man schon fast da. In Moosach biegt man rechts in die Rathausstraße ein, dann nach rechts in die Doblbachstraße und sofort wieder nach links in die Bahnhofstraße, an der dann – logischerweise – auch der alte Bahnhof liegt („B“ in der Karte).

Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing) – Map
Moosach bei Grafing. Bei „M“ biegt man von links kommend ab, „B“ ist der alte Bahnhof. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
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Die Perlacher Straße

Perlacher Straße
Bild 1: Perlacher Straße (sie läuft im Bild von links nach rechts), Ecke Herzogstandstraße. Dieses Haus  markiert den Anfang der denkmalgeschützten „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“. Auch die Bilder 3 bis 9 zeigen Häuser dieser Siedlung (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher Straße
Bild 2: Unser Name! (04.06.2019) © Thomas Irlbeck © Thomas Irlbeck

Das heutige Thema ist die wohl maximal „perlachigste“ Straße überhaupt in München. Nur die Peralohstraße (Peraloh ist der alte Name für Perlach) kann da noch annähernd mithalten (auch von ihr wird später noch die Rede sein). Straßen führen oft dorthin, das sie bezeichnen, oder zumindest in ihre Richtung. Hier ist Letzteres der Fall. Man steuert also auf der Perlacher Straße zumindest in Richtung Perlach, wenngleich man den Stadtteil nicht erreicht. Die Perlacher Straße startet an der Tegernseeer Landstraße („Tela“) in Giesing (genauer Obergiesing) auf Höhe der Zehentbauernstraße und des Giesinger Grünspitz (eine 2.000 qm große Grünfläche, die früher von einem Autohändler genutzt wurde und heute eine Freifläche ist, auf der sich ein urbaner Garten befindet und auf der auch z.B. Flohmärkte stattfinden). Es geht weiter Richtung Südost über die Raintaler Straße und die Spixstraße/Herzogstandstraße.

Stockwerksiedlung Walchenseeplatz

Die Wohnanlage zwischen der Herzogstandstraße und Untersbergstraße des nördlichen Verlaufs der Perlacher Straße ist als Ensemble denkmalgeschützt. Ihr Name ist die „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“. Bild 1 zeigt das Eckhaus, das die südwestliche Ecke dieses Ensembles bildet.

Der Bayerische Denkmal-Atlas sagt zu der „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“:

Zitat Bayerischer Denkmal-Atlas (Klick zum Öffnen)

Die Planung der Großsiedlung am Walchenseeplatz, die im Rahmen des Münchner Großsiedlungsprogrammes der Jahre 1928 bis 1930 von der „Gemeinnützigen Wohnungsfürsorge AG“ errichtet wurde, geht zurück auf einen Vorentwurf von Johanna Loev. Die Konzeption der Planung wurde dann von Loev gemeinsam mit Carl Jaeger, dem die Oberleitung übertragen wurde, durchgeführt. Im Rahmen des damaligen Arbeitsbeschaffungsprogrammes für Architekten waren bei der Bearbeitung der Einzeltypen unter anderem Fritz Landauer, Hanns Atzenbeck, Max Schoen, Joseph Dürr, Hans Grünzweig und Fritz Männche beteiligt. Ausgeführt wurden allerdings nur zwei Drittel des vorgesehenen Umfanges.

Vorgegeben war der Planung bereits der Walchenseeplatz mit der Bebauung seiner Nordseite. Zur Deisenhofener Straße einerseits und zur Perlacher Straße andererseits ist die Siedlung durch langgestreckte viergeschossige Blöcke abgeschirmt. Der Block an der Deisenhofener Straße zeichnet sich durch überhöhte Eckbauten aus. Die Blöcke an der Perlacher Straße folgen dem leichten Schwung der Straße. Die ebenfalls viergeschossigen Zeilenbauten im Inneren der Siedlung sind den damaligen städtebaulichen Vorstellungen entsprechend von Norden nach Süden gerichtet, wobei sich, zum Teil zusätzlich abgeschirmt durch eingeschossige Zwischenbauten mit Läden und Werkstätten an den Kopfenden der Zeilen, großzügige, verkehrsberuhigte Höfe mit Plätzen zum Spielen und zum Trocknen der Wäsche ergeben. Die vom Hochbauamt der Stadt München erarbeiteten Vorgaben für das Münchner Großsiedlungsprogramm führten zu einer weitgehenden Normierung der Haus- und Wohnungsgrundrisse; angeboten sind vornehmlich Wohnungen zu 50 und 60 Quadratmeter, aber auch, wenn auch in geringerer Zahl, Wohnungen zu 75 und 100 Quadratmeter. Zugleich waren die verwendeten Materialien und das Zubehör standardisiert. Trotz dieser Sparsamkeit wurde eine hohe bauliche Qualität gefordert, was den beachtlichen Wohnwert der Siedlung begründet. Der zu einer Individualisierung der einzelnen Bauten verbleibende Spielraum wurde von den Architekten bestmöglich zur Variierung der Fassadengliederung mit unterschiedlichen Fensterlösungen, Loggien- und Treppenhausachsen ebenso genützt wie durch Bauzier in Form von Gußsteinreliefs und großflächigen Sgraffitomalereien. Bei dem insgesamt schlichten Erscheinungsbild spielt auch die Farbgebung eine entscheidende Rolle. Neuere Eingriffe sind nur die beiden Blöcke Kesselbergstraße 22 und Rißbachstraße 3, die sich jedoch auch auf vier Geschosse beschränken.

Kunst in der Stockwerksiedlung Walchenseeplatz

An der Abzweigung Perlacher Straße/Rottacher Straße machen wir kurz Station, denn hier gibt es an einem Häusereck (auch dieses Haus ist Bestandteil der denkmalgeschützten „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“) Kunst in Gestalt einer Hauseck-Skulptur zu sehen. Ein Maurer mit Kelle und Ziegelstein übt sein Handwerk aus:

Perlacher Straße
Bild 3: Perlacher Straße, hier biegt die Rottacher Straße nach links ab. Es gibt Skulpturkunst (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher Straße
Bild 4: Vergrößerung des Kunstwerks  Maurer als Hauseck-Skulptur (04.06.2019) © Thomas Irlbeck

Auffällig ist die individuelle Gestaltung der Häuser mit verschiedenen Sgraffitomalereien oberhalb einiger Hauseingänge, wie auch der Bayerische Denkmal-Atlas kurz erwähnt hat. Eine davon ist hier zu sehen, wir sind kurz vor der Valeppstraße (und noch immer in der „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“):

Perlacher Straße
Bild 5: Sgraffitomalerei mit Fischern an der Perlacher Straße/Ecke Valeppstraße  (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher Straße
Bild 6: Vergrößerung (04.06.2019) © Thomas Irlbeck

Gaststätte „Schinken-Peter“ (früher: Gastwirtschaft zum Walchensee“)

Die Perlacher Straße führt weiter über die Valeppstraße. Am Eck ist die Gaststätte Schinken-Peter, an der wir kurz eine Pause einlegen. Es handelt sich um eine Gaststätte mit Biergarten, die früher „Gastwirtschaft zum Walchensee“ hieß und deren alter Name immer noch zu sehen ist (Bild 7). Auch dieses Haus ist der „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“ zuzurechnen. Die Gaststätte sagt über sich selbst:

Seit 31 Jahren ist der Schinken-Peter gepflegte und gelebte Tradition im Münchner Stadtteil Giesing. Er lockt mit kulinarischer Vielfalt aus der bayerischen Küch´ und zeitgemäßen Gerichten.

Perlacher Straße
Bild 7: Gaststätte Schinken-Peter (früher: „Gastwirtschaft zum Walchensee“). Wir sind hier in der Valeppstraße. Die Perlacher Straße ist nicht im Bild, man muss sie sich hinter dem Betrachter von links unten nach rechts oben vorstellen (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher –Straße
Bild 8: Zoom des vorigen Bildes: neuer und alter Name (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher –Straße
Bild 9: Gaststätte Schinken-Peter – jetzt mit dem Fokus auf dem Biergarten (04.06.2019) © Thomas Irlbeck

Der Rest der Straße

Es geht weiter über die Untersbergstraße zur Fockensteinstraße/Sinpertstraße. Der Verlauf der Perlacher Straße hat inzwischen ziemlich genau einer Ost-West-Richtung angenähert. An dieser Stelle findet sich die „Mittelschule an der Perlacher Straße“. Es geht weiter über die Trauchbergstraße. Wenige Meter weiter östlich macht die Straße einen Knick nach Norden bis zur Deisenhofener Straße. Dort endet sie.

Ein Tipp für Radfahrer – maximal perlachig nach Perlach

Wer auf besonders originelle (und dennoch praktische Art) von Giesing nach Perlach/Neuperlach kommen will, der kann dies mit maximal etymologisch perlachigem Anteil machen. Man startet an der Perlacher Straße und fährt sie bis zum Ende. Dort biegt man rechts ab in die Deisenhofener Straße, dann rechts in die Schwanseestraße, der man bis zur Ständlerstraße folgt. Nun ist man am Friedhof am Perlacher Forst und hat noch ein Perlach im Namen. Man biegt nun links in die Ständlerstraße ab und fährt an ihr entlang. Auf Höhe der Görzer Straße geht die Straße in eine Autostraße über und der Radweg knickt in einen Park nach rechts ab. Man folgt ihm, bis man zu einer Fußgängerbrücke kommt, die über die Autobahn A8 führt. Diese überquert man. Die Rampe auf der anderen Seite ist nur was für geübte Fahrer. Offiziell ist die Abfahrt verboten, es heißt schieben. Nun ist man auf der Peralohstraße – und damit bereits in Perlach –, die man geradeaus bis zum Ende befährt. Dabei kommt man auf der rechten Seite auch an dem alten Haus mit dem schönen Türmchen vorbei. Die Peralohstraße endet an der Ottobrunner Straße. Wenn man hier schließlich rechts abbiegt, ist man bereits kurz vor dem Perlacher Pfanzeltplatz.

In der umgekehrten Richtung funktioniert es ebenso. Den Abzweig zur Peralohstraße findet man auf der Ottobrunner Straße auf Höhe des „Edeka Linzmair“. Bei der Durchfahrt durch den erwähnten Park, welcher der Brücke folgt, muss man per Unterführung auf die andere Seite der Ständlerstraße wechseln.